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Hotel- und Gaststättenverband kritisiert neue Corona-Überbrückungshilfen

Themenbild: Pixabay

Bonn. Der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes in Mecklenburg-Vorpommern, Lars Schwarz, hat die neuen Überbrückungshilfen für Corona-bedingte Einbußen von Unternehmen heftig kritisiert.

Es sei „die schlechteste Überbrückungshilfe, die wir bis jetzt hatten“, und das „obwohl an verschiedenen Stellen das Eis sehr, sehr dünn ist für die Unternehmen“, sagte Schwarz im phoenix-Interview. Das könne er nicht nachvollziehen. Die Hilfsprogramme widersprächen sich teilweise, etwa wenn nach Maßgabe der neuen Überbrückungshilfe 4 ein Betrieb wegen ausbleibender Gäste teilweise schließe, dann gefährde man unter Umständen den Anspruch auf Kurzarbeitergeld. „So viel Unsicherheit hatten wir noch nie. Und hier muss die Politik dringend, dringend nachbessern“, so Schwarz.

In Mecklenburg-Vorpommern habe die Gastronomie und das Beherbergungsgewerbe infolge der dort schon seit Dezember geltenden 2G-plus-Regel Umsatzeinbußen von „80, 90 bis zu 100 Prozent“ gehabt. Aufgrund fehlender Testinfrastrukturen auch am Abend und am Wochenende sei das Ergebnis dieser Regelung „maximale Umsatzeinbußen“. „Wir haben verwaiste Restaurants, wir haben hoch verunsicherte Gäste, die unsere Betriebe meiden“. Diese Entwicklung werde in den kommenden Wochen auch die Gastronomie in ganz Deutschland treffen. „Wir sind eine Branche, die wirklich am Boden liegt, und wir brauchen jetzt helfende Hände. Und wir brauchen nicht irgendwelche Spitzenpolitiker, die jetzt sagen, von uns geht eine Gefahr aus“, beklagte Schwarz.

PM/phoenix-Kommunikation

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